OLG Herzogenbuchsee

59. Herzogenbuchser OL

Rund 500 Läuferinnen und Läufer gingen am 24. September 2017 an den Start des 59. Herzogenbuchser OL. Bahnleger Urs Josi und Kartenaufnehmer Tinu Howald durften zahlreiche Komplimente entgegen nehmen. Urs Josi und sein Team waren bestrebt mit über 70 Posten anspruchsvolle, interessante Bahnen zu präsentieren um das O-technische Können der Läuferinnen und Läufer auf die Probe zu stellen. Die vielen positiven Stimmen im Ziel sind ein klares Zeichen, dass dies prima gelungen ist. Auch die neue Karte erhielt viel Lob. So bestätigte die überlegene Damensiegerin Simone Niggli, dass man sich auf die Grünstufen verlassen konnte und die Dickichtränder eine echte Orientierungshilfe waren. „Ich bin abgesehen von einem Schlenker problemlos durchgekommen,“ meinte eine strahlende Simone Niggli.

Über die ‚Schönheit’ des Waldes gingen die Meinungen auseinander. „Üblicherweise sind die Buchser Wälder besser belaufbar,“ meinte Herrensieger Christoph Meier von der OLV Baselland mit einem Lächeln. Der Nationalkader-Athlet hatte gegen Schluss des Laufes einen kleinen Fehler zu verzeichnen, war aber ansonsten mit seinem Lauf zufrieden. Ungewohnt war die Vegetation auch für den drittplazierten Ivar Lundanes aus Norwegen. „Die vielen Dornen waren für mich wie Stacheldraht. Ich habe mich gefühlt wie ein Soldat aus dem 1. Weltkrieg. Die mussten aus den Schützengräben rausrennen und blieben im Stacheldraht hängen. Zum Glück hat aber niemand auf mich geschossen,“ meinte Ivar mit einem Augenzwinkern. Das Problem mit den Dornen kannten die kleinsten beim Kinder-OL zum Glück nicht. Auf zwei Strecken liefen sie zahlreiche Male den OL ab, um zu schauen, ob es nicht noch ein wenig schneller ginge.

Aus Sicht des Laufleiters Marc ist der Buchser OL rund verlaufen und alle Helferinnen und Helfer dürfen sich rühmen ihr Bestes zum Gelingen des 59. Buchser OL beigetragen zu haben. Ein grosses Dankeschön allen Funktionären!

Und zuletzt noch dies: Es ist nicht üblich, dass am Buchser OL gleich drei Buchser ‚Urgesteine’ Geburtstag haben. Dieses Jahr war es aber so. Und so durften zum Abschluss des Laufes Startchef Tinu Howald, Getränkemeister Hans Schaad und Zielchef Hansruedi Käser herzhaft in die Geburtstagstorte beissen.

Text: Marc Streit